Unser Konzept

Eine Schule für jedes Kind mit seinen Fähigkeiten.

Lernen durch Freude, Inspiration und Erfahrung, individuelle Lernwege, Begleitung ohne Noten und ein gemeinschaftliches Leben.

Warum Montessori?

Die Montessori-Pädagogik eignet sich in besonderem Maße, die Welt der Sprache, Kunst, Mathematik, Natur und Kosmos in ihrer Tiefe begreifbar zu machen. Maria Montessori hat eine Vielzahl an Materialien entwickelt, die den Kindern einen Zugang zu diesen Welten schaffen und ein selbstbestimmtes Lernen möglich machen. Die Aufgabe der Lehrkräfte besteht darin, mit Hilfe dieser Materialien eine Umgebung zu schaffen, in der die Kinder sich selbst zurechtfinden und ihren Lernprozess eigenständig gestalten können. So werden sie in die Lage versetzt, ihre Stärken kennenzulernen und diese ungehindert zu entfalten.

Um Kindern eine solch ungestörte Entwicklung zu ermöglichen, müssen einige Bedingungen erfüllt sein: das Erleben von liebevoller Zuwendung, die Erfahrung, mit all seinen Gefühlen willkommen zu sein, die Möglichkeit zu reden und zuzuhören, Bedürfnisse nach Nahrung und Bewegung zu stillen, die Gelegenheit, mit allen Sinnen zu erleben, sowie eine Umgebung, die echte Anreize schafft.

Es liegt in der Verantwortung der Erwachsenen, diese Umgebung entsprechend zu gestalten und die Kinder in ihrem Lernprozess zu begleiten.

Kind mit Montessori-Material

Inklusion

Gründung einer Grundschule für jedes Kind mit seinen Fähigkeiten. Dieses Motto wollen wir leben und dadurch ein Schulleben ermöglichen, in welchem Lernen durch Freude, Inspiration und Erfahrung, individuelle Lernwege und Begleitung ohne Noten sowie ein gemeinschaftliches Leben selbstverständlich sind. Im Kern ist dieses Anliegen hoch inklusiv. Für uns steht außer Frage, dass alle Kinder, egal welcher Glaubensrichtung, welcher Herkunft, welcher Sexualität, ob mit oder ohne Förderbedarf, bei uns willkommen sind und ein Lernen in ihren Möglichkeiten erfahren dürfen.

Um dieser Aufgabe als verantwortungsbewusste Erwachsene gerecht zu werden, müssen wir eine gute Struktur etablieren, sicher sein in unserem Tun und Kapazitäten haben, alle Kinder ausreichend zu begleiten. Deshalb nehmen wir Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf zunächst in enger Absprache mit Familien und Pädagog*innen auf und setzen Inklusion mit der Zeit und zunehmenden Kapazitäten auch auf dieser Ebene um.

Unsere Haltung

Kind im Klassenraum

Ganzheitlich

Menschen sind immer in ihrem ganzen Wesen da. Niemals kann nur der Kopf oder nur der Körper anwesend sein.

Kein Gehirn kann gut neue Informationen verarbeiten, wenn es unter Stress steht oder Grundbedürfnisse nicht gestillt sind. Hunger, Bewegungsdrang, Müdigkeit, der Streit vom Schulhof oder die Angst vor Fehlern, Ursache für Stress kann fast alles sein.

Wir können nicht alles verhindern. Aber wir können einen Ort schaffen, an dem das alles da sein darf. Und wenn doch etwas ist, dann reden wir darüber und schauen gemeinsam, was wir daraus machen.

Kind erkundet den Garten

Aktiv

„Sich selbst zu erkennen, scheint mir das Wichtigste, was ein Mensch für sich tun kann." (nach Moshe Feldenkrais)

Bei uns darf jedes Kind Gestalter des eigenen Lernprozesses sein. Es darf eigenen Interessen nachgehen, Bedürfnissen nach Bewegung oder Pause nachkommen, Stärken und Leidenschaften Zeit schenken und Hilfe annehmen, wo sie gebraucht wird.

Bei uns ist Zeit, sich selbst auszuprobieren: Was gefällt mir, was fällt mir leicht, wie löse ich Schwierigkeiten? Und dann aktiv auf den Weg machen.

Kinder an der Weltkarte

Gleichwürdig

Wir verstehen uns als Begleiter*innen und Leuchttürme für eure Kinder. Wir geben den Rahmen vor, schaffen Angebote, nehmen an die Hand, wo Hilfe nötig ist, und setzen Grenzen, wo sie dem Wohl aller dienen.

Dabei ist uns wichtig: Wir alle sind gleich viel wert. Die Würde aller ist gleichermaßen schützenswert.

Wir interessieren uns aufrichtig für die Ideen der Kinder, begegnen auf Augenhöhe und lassen alle Beteiligten die Gestaltung des Lernprozesses und des Schullebens maßgeblich mitbestimmen.